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Für Windows ist die Hardwareunterstützung der Virtualisierung zwingend notwendig. Sinnvollerweise sollten die Installations CDs in ein gesondertes Verzeichnis kopiert werden.
Definitionen Um die Beispiele zu vereinfachen, werden folgende Annahmen gemacht: Alle Installations CDs befinden sich im Verzeichnis /home/install/windows Die Images der virtuellen Maschinen befinden sich in /home/xen /home ist ein XFS Filesystem auf einem LVM, das wiederum auf einem Raid1 aufgesetzt ist Bestimmte Libs und Bins von XEN werden immer wieder gebraucht. Unter /usr/lib/xen-<version>/... sind diese Files zu finden.
Zwecks Vereinfachung wird mit ln -s /usr/lib/xen-<version> /usr/lib/xen ein Softlink erzeugt, der nach Updates jeweils anzupassen ist. So werden unangenehme Überraschungen nach einem XEN Update vermieden. Erzeugen eines Installations ISOs Mit dd if=/dev/cdrom of=/home/install/windows/winxp.iso bs=512 Wird die Windows XP CD-ROM auf die Platte kopiert. Das hat den Vorteil, dass die Installation dann sehr viel schneller abläuft. XEN Konfiguration Die Datei /etc/xen/winxp.xm wird neu erstellt und mit folgendem Inhalt gefüllt: # Als Kernel wird der HVM-Loader benutzt # 512MB RAM sollen erstmal genügen kernel = '/usr/lib/xen/boot/hvmloader' builder = 'hvm' memory = '512' device_model='/usr/lib/xen/bin/qemu-dm'
# Laufwerke disk = [ 'file:/home/xen/winxp.img,ioemu:hda,w', 'file:/home/install/winxp.iso,ioemu:hdc:cdrom,r' ]
# Hostname name = 'gates01'
# Networking vif = ['type=ioemu, bridge=xenbr0']
# Behaviour boot='d' vnc=0 vncviewer=0 sdl=1
Nun kann mit xm create /etc/xen/winxp.xm Windows XP gestartet werden. Es versteht sich hier sicher von selbst, dann hier nun eine X11 Verbindung bestehen muss, denn irgendwo muss Windows XP seine Konsole schließlich darstellen können. Die Installation sollte hier nun wenig spektakulär verlaufen, Der Windows XP Installer sollte keine Fehlermeldungen bringen. Eine evtl. Anmeldung an einen Active Directory Controller sollte ebenfalls problemlos möglich sein. Nach Abschluss der Installtion sollte Windows runtergefahren werden und in der /etc/xen/winxp.xm folgende Änderung durchgeführt werden: boot='d' ist nach erfolgter Installation auf boot='c' umzustellen. Danach bootet das System dann auch ohne CD-Image. Exkurs VNC Man kann natürlich auch vnc=1 und vncviewer=1 setzen, dabei sollte jedoch sdl=0 eingestellt werden. In diesem Fall öffnet XEN dann kein Konsolenfenster, sondern startet für die betreffende VM einen VNC Server. Mit dem vncviewer kann man sich dann Remote auf die Konsole aufschalten. Diese Betriebsart sollte vorzugaweise dann verwendet werden, wenn der Server ausserhalb betrieben wird. Windows XP Nun sollte Windows XP startbereit sein. Es ist übrigens sehr interessant zu sehen, wie performant insbesondere Plattenzugriffe sind. Hier profitiert Windows XP sehr von der Leistung des XFS Filesystems. Andere Windows Versionen Auf dem gleichen Wege können auch Windows Server 2003 oder auch Windows Vista installiert werden. Mit Vista liegen jedoch noch keine Erfahrungen vor, jedoch verfügt XEN sogar über ein virtuelles TPM Modul, so das Vista auf einer virtuellen Maschine auch dieses Teil nutzen kann.
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