XEN Linux
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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 11. April 2007 13:57
Linux unter XEN ist schon fast der Trivialfall und das funktioniert unabhängig davon, ob die Hardware Virtualisierung nun unterstützt, oder nicht.

Linux / XEN

Ein Grund, neben der Domain-0 noch ein weiteres Linux laufen zu lassen, kann verschiedene Gründe haben.

  • Unterschiedliche Distributionen, sehr interessant für Software-Entwickler
  • Unterschiedliche Sicherheitskontexte
  • Mischbetrieb 32 und 64 Bit

um nur 3 Beispiele zu nennen. In diesem Artikel wird beschrieben, wie verschiedene Distributionen als Gast auf einem Debian XEN System installiert werden können.

RedHat Enterprise Server / CentOS

Diese Dokumentation ist auf Basis von CentOS 4.4 entstanden, ebenso lässt sich auch das orginal RedHat System installieren.

Vorbereitungen

Bei Linux ist die XEN Betriebsart Paravirtualisierung immer die beste Wahl. Als Ausgangspunkt sollte immer eine fertige Installation verwendet werden, so kann man dann auch davon ausgehen, dass alle notwendigen Tools, wie z.B. Packagemanager funktionsfähig sind.

Zunächst wird eine Minimalinstallation auf einem PC durchgeführt. Hier ist eigentlich nur wichtig, dass es sich um die gleiche Architektur handelt, also z.B. x86_64 oder i386. Da der orginal Kernel unter XEN ohnehin nicht mehr gebraucht wird, ist die Hardware ansonsten unerheblich. Mit
yum groupinstall <group>
kann man später das System aufrüsten.

Ist die Installation auf dem Test-PC erfolgreich gewesen, dann kann jetzt der Platteninhalt in das Loopback Device für XEN übertragen werden. Danach wird die Installationsplatte nicht mehr gebraucht.

XENification

Damit XEN mit dem System etwas anfangen kann, sind ein paar Veränderungen des neu installierten RedHat Systems erforderlich.

/boot

hier kommen der XEN virtualisierte Kernel und die zugehörige initrd rein. Das wird XEN dann booten.


...in Bearbeitung...