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So wird XEN unter Debian etch installiert
Mit dieser Anleitung soll die XEN Installation unter Debian etch beschrieben werden. Ziel dieser Beispiel Installation ist der Aufbau eines Servers, der folgenden Betriebssystemen läuft: - Linux (Debian etch) als Administrationsserver
- Linux (RedHat Enterprise Server)
- FreeBSD
- Windows Enterprise Server 2003
Da zumindest eines der o.g. Betriebssysteme keine Virtualisierung unterstützt, muss hier die Hardware unterstützend eingreifen. Voraussetzungen Für eine erfolgreiche Durchführung des Projektes werden gewisse Anforderungen an die Hardware gestellt. Da in diesem Beispiel insgesamt 4 Betriebssysteme und auch Anwendungen laufen sollten, ist es mit einem typischen Wald und Wiesen Aldi PC nicht getan. Hardware Die Hardware ist als Beispiel zu verstehen - Intel Core2 ab T7200 / E6xxx, Xeon auf Core2 Basis oder AMD X2 bzw. Dual Core Opteron. Ältere CPUs unterstützen keine Virtualisierung.
- Im Falle von Intel CPUs ein Mainboard mit einem Chipsatz, der Virtualisierung unterstützt. Bsp.: Intel DQ965. Der IDE Chip dieses Boards wird erst ab Kernel 2.6.20 unterstützt.
- 8 GByte RAM
Die Anleitung wurde auf folgender Hardware getestet: - Intel Core2 E6700
- Intel DQ965
- 8 Gbyte RAM
- 2 * 400GByte SATA Platte
Software Für die XEN Virtualisierung wird zunächst nicht viel Software benötigt. Für einen produktionskritischen Betrieb ist es auch ganz angenehm, dass alle notwendigen Pakete von der Distribution bereitgestellt werden, so dass Updates in der Regel ohne Problem durchgeführt werden können. Wegen des RAM Ausbaus ist die Entscheidung auf die 64Bit Version von Debian Etch gefallen. Da eine HW Virtualisierung verfügbar ist, können auch 32 Bit Betriebssysteme als Gast problemlos laufen. - Debian Etch Minimalinstallation
- xen-linux-system-2.6.18-4-xen-vserver-amd64
- xen-ioemu-3.0.3-1
- xen-tools
- xen-utils-3.0.3-1
- bridge-utils
Die restlichen Tools werden im Rahmen der Abhängigkeiten mitinstalliert. Installation Nach Installation der o.g. Pakete sind noch ein paar Änderungen an der Netzwerk Konfiguration notwendig. # cat /etc/network/interfaces
auto eth0 iface eth0 inet static address 0.0.0.0 netmask 255.255.255.255
auto xenbr0 iface eth0 inet static address 192.168.1.99 netmask 255.255.255.0 gateway 192.168.1.1 bridge_ports eth0 bridge_stp off bridge_hello 1
dieser Abschnitt ist noch in Arbeit, da die Stabilität des Netzwerks noch nicht meinen Anforderungen entspricht. Bei Booten kann es nämlich noch passieren, dass Switch und NIC sich nicht auf die Parameter einigen können # cat /etc/xen/xend-config.sxp
... (network-script network-bridge) ... Der o.g. Eintrag muss vorhanden sein, sonst funktioniert das Netzwerk im Gastbetriebssystem nicht. Wer mit VNC auf seine virtuelle Maschine zugreifen möchte, sollte noch (vnc-listen '0.0.0.0') in der /etc/xen/xend-config.sxp eintragen. HVB Kompatibilität Mit xm dmesg | grep VMX kann geprüft werden, ob die CPU(s) HVB unterstützen, was Voruassetzungg dazu ist, dass auch Betriebssysteme ohne spezielle XEN Unterstützung laufen. Es sollte dabei folgendes herauskommen: (XEN) VMXON is done (XEN) VMXON is done
Reboot Nun wird das neue XEN System gestartet. Dazu sollte man wissen, dass das neue System nun zunächst aus zwei Komponenten besteht. Der XEN Hypervisor ist ein Linux Kernel, der die Schnittstelle zwischen Gastbetriebssystem und Hardware darstellt. Der Anwender sieht eigentlich nur den Gast in Domain-0. Der Performanceunterschied ist praktisch nicht zu merken. Wie die einzelnen Betriebssysteme nun installiert werden, wird in eigenen Kapiteln erklärt. Der Kategorielink in der Fußzeile führt zum Inhaltsverzeichnis zum Thema XEN.
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