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In diesem Beitrag wird beschrieben, wie man Linux so konfigurieren kann, dass man damit eine PPTP Verbindung zu einem PPTP Server aufbauen kann. Die angegebenen Beispiele beziehen sich auf die Distribution Debian Etch
PaketeFolgende Pakete müssen installiert sein: - pptp-linux
- ppp
- iproute
- die Kernelmodule ppp_mppe und ip_gre
die betreffenden Kernelmodule sollten in der /etc/modules eingetragen werden, so dass diese bei jedem Boot automatisch geladen werden. KonfigurationDamit der pptp Zugang funktioniert, müssen einige Konfigurationsdateien und Skripte angelegt werden. Die betreffenden Dateien befinden sich alle unter /etc/ppp. options.pptpEs soll nur starke Verschlüsselung verwendet werden, die anderen Verfahren werden deaktiviert. lock noauth refuse-eap refuse-chap refuse-mschap nobsdcomp nodeflate require-mppe-128 Es können auch noch andere Optionen, wie z.B. debug gesetzt werden. chap-secretsHier sind die Passwörter zu finden,auf diese Datei sollt außer root niemand zugreifen können. # Secrets for authentication using CHAP # client server secret IP addresses
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PPTP SchlechtesPasswort * peers/wlanHier wird eine Verbindung mit dem Namen wlan definiert. Damit weiss das System, welches Protokoll und welcher User zu benutzen sind. pty "pptp 192.168.111.1 --nolaunchpppd" name
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remotename PPTP require-mppe-128 file /etc/ppp/options.pptp ipparam wlan Die IP-Adresse 192.168.111.1 ist der PPTP Server, der über den taunusstein.net Hotspot erreichbar ist. Bei anderen Hotspots ist hier evtl. eine andere Adresse einzutragen. Die folgenden Skripte sind notwendig, damit die Defaultroute entsprechend angepasst wird: ip-up.d/00000defaultrouteHier wird davon ausgegangen, dass die Verbindung den Namen wlan hat. #!/bin/sh # pppd ip-up script for all-to-tunnel routing
TYPE=wlan IP=/sbin/ip
SAVED_ROUTE=/tmp/saved-route.sh CONNECTION=$6 NEW_DEFAULT=$5 if [ "${CONNECTION}" = "${TYPE}" ]; then OLD_DEFAULT=`$IP route | grep "default"` rm $SAVED_ROUTE 2> /dev/null echo "${OLD_DEFAULT}" | awk '{print "ip route add " $1 " " $2 " " $3;}' >> $SAVED_ROUTE $IP route del default $IP route add default via $NEW_DEFAULT fi Das Skript sichert die alte Default-Route und setzt eine neue Route auf das ppp Interface. ip-down.d/00000defaultrouteDiese Skript macht die Änderung der Defaultroute wieder rückgängig, wenn die VPN Verbindung beendet wird. #!/bin/sh # pppd ip-down script for all-to-tunnel routing
# provided by pppd: string to identify connection aka ipparam option CONNECTION=$6
if [ "${CONNECTION}" = "wlan" ]; then ip route del default . /tmp/saved-route.sh rm /tmp/saved-route.sh fi Die vorher gesicherte Defaultroute wird wiederhergestellt. Startmit pon wlan wird die Verbindung aktiviert und poff wlan wieder deaktiviert. Hat alles geklappt, so sollte ip route folgenden Output liefern: 193.138.96.2 dev ppp0 proto kernel scope link src 193.138.96.226 192.168.111.0/24 dev ath0 proto kernel scope link src 192.168.111.250 default via 193.138.96.2 dev ppp0
In diesem Fall hat der PC die Adresse 193.138.96.226 bekommen und das Gateway ist die 193.138.96.2. Als letzter Test sollte ein $ ping www.denic.de PING www.denic.de (81.91.161.19) 56(84) bytes of data. 64 bytes from www.denic.de (81.91.161.19): icmp_seq=1 ttl=245 time=16.2 ms 64 bytes from www.denic.de (81.91.161.19): icmp_seq=2 ttl=245 time=14.6 ms 64 bytes from www.denic.de (81.91.161.19): icmp_seq=3 ttl=245 time=27.9 ms 64 bytes from www.denic.de (81.91.161.19): icmp_seq=4 ttl=245 time=13.0 ms
--- www.denic.de ping statistics --- 4 packets transmitted, 4 received, 0% packet loss, time 2999ms rtt min/avg/max/mdev = 13.090/17.983/27.972/5.875 ms
den Erfolg prüfen. Hier funktioniert also alles und der Linux PC ist via WLAN im Internet sichtbar. HinweisEs sei noch darauf hingewiesen, dass der PC im WLAN eine RIPE IP-Adresse hat, also direkt im Internet sichtbar und ansprechbar ist wie ein Server. Es gibt hier keine Firewall, also kommen auch Angriffe ungefiltert durch, wie es bei einem normalen Internetanschluss auch der Fall ist. Es ist Sache des Users, eine geeigenete Firewall aufzusetzen.
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